Bausteine der Ethik - Aspekte der menschlichen Gemeinschaft

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am Mi, 26/11/2014 - 13:00

 

 

Dies ist der zweite Block der Bausteine der Ethik, aus Gründen der Übersichtlichkeit ausgegliedert.

 

Gerechtigkeit

Goldene Regeln

Zweckmäßigkeit

      Kommunikation

Altruismus

Liebe

Mitgefühl

 

 

Alles bisher Gesagte hatte das Individuum als Bezugspunkt. Unabhängig davon, wie ich im einzelnen von der Phrase als dem Menschen als Gemeinschaftswesen denke, sind viele Fragen, die nur zwischen mehreren Menschen darstellbar und behandelbar sind, zentral für das menschliche Leben. Sie werden in dem Abschnitt behandelt, der hier beginnt, aber in keiner Weise hier endet.

 

Viele ökonomische Theorien des Menschen und ein großer Teil der sogenannten Management-Theorien gehen von einem Modell des Handelns aus, das nur untersucht, wie vorgegebene Ziele am besten erreicht werden können, ohne die Ziele wesentlich in die Untersuchung mit einzubeziehen.

Auch organisatorische Modelle wie das der formalen Demokratie wollen nur optimale Strukturen für das Umsetzen des Willens der Zielgeber schaffen, fast unabhängig vom Inhalt der Ziele, jedenfalls dem Anspruch nach.

Individuelles menschliches Handeln ist zum großen Teil damit angefüllt, zu überlegen wie die auf dem Tisch liegenden Probleme am besten gelöst, die Ziele vor Augen am besten erreicht werden können.

Die Lehren und Konstrukte für eine gerechte Gesellschaft lassen sich zum großen Teil aufbauen, ohne mehr als den individuellen Egoismus zu Grunde zu legen.

Ich will hier herausarbeiten und betonen, wie die Gerechtigkeit als reine Zweckmäßigkeit ergänzt und erweitert wird durch den Altruismus, die Herkunft des Altruismus darstellen, soweit die Wissenschaft heute ist und somit durch Übersicht dem verbreiteten Zustand entgegenwirken, in dem die Motive für die Gerechtigkeit bei Einzelnen und im gesellschaftlichen Diskurs hoffnungslos vermischt sind.

Oft spielen auch noch transzendente Befehle aus der Götterwelt eine Rolle. Manche behaupten, ohne solches göttliches "Du sollst!" seien Ethik, Moral und gerechte Gesellschaft gar nicht möglich. Demgegenüber, und als Sprachrohr derer, die sich für solche göttlichen Befehle nicht interessieren, seien sie nützlich oder nicht, will ich hier Motive gerechten Handelns aufzählen, die nicht mit numinosen Offenbarungen belegt werden müssen, sondern sich mit dem gesunden 'Gesunden Menschenverstand' (man beachte die Nuance!) begnügen.

Das vorläufige Ergebnis sei vorausgeschickt:

Ich kenne bis jetzt zwei Motive für Gerechtigkeit und ethisch oder moralisch 'Gutes':

Zweckmäßigkeit bis hin zur Selbstliebe, die durch öffentliche Anerkennung meiner Wohltätigkeit gestärkt wird und

Altruismus, echte Selbstlosigikeit, wie sie vermutlich als Phänomen der biologischen Entwicklung sozialer Gruppen von Vor-Menschen entstanden ist